Redaktioneller Beitrag
pt November 2016

9 / 11-Ersthelfer: Kommt nach der PTBS die Demenz?

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[js] Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) erhöht möglicherweise das Risiko einer kognitiven Beeinträchtigung. Darauf weisen Untersuchungen hin, die nach den New Yorker Terroranschlägen bei nicht professionellen Ersthelfern gemacht wurden.

Das Grauen der Anschläge auf das World Trade Center hat viele der rund 33.000 Vor-Ort-Helfer nicht mehr losgelassen: Jeder Fünfte hat eine PTBS entwickelt. Nicht wenige von ihnen scheinen jetzt außerdem an kognitiven Beeinträchtigungen zu leiden – in einer Stichprobenuntersuchung war jeder Siebte davon betroffen.

Die Stichprobe bestand aus 818 Laienhelfern mit PTBS, aber ohne Kopftrauma, die seit 2001 an jährlichen Untersuchungen teilgenommen hatten und zusätzlich 2014 / 2015 mit dem Montreal Cognitive Assessment getestet worden waren. Dies hatte bei 104 Patienten (12,8 Prozent) eine kognitive Beeinträchtigung und bei zehn Patienten (1,2 Prozent) eine mögliche Demenz zutage gefördert. „Das sind schwindelerregende Zahlen in Anbetracht dessen, dass das Durchschnittsalter der Helfer bei 53 Jahren liegt“, kommentieren die Studienautoren um Sean Clouston.

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Erschienen am 07. November 2016