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In dieser koreanischen Studie wurden Patienten, die infolge einer Achillessehnenruptur einen minimalinvasiven Eingriff erhalten hatten, für die erste postoperative Woche mit einer Orthese versorgt, die das obere Sprunggelenk in 30 Grad Plantarflexion fixierte. Danach wurden die Patienten in eine Immobilisationsgruppe (n = 25) randomisiert, die einen Gips erhielt, oder in eine frühfunktionelle Rehabilitationsgruppe (n = 16). Bei den ambulanten Wiedervorstellungen nach sechs Wochen, drei und sechs Monaten sowie einem Jahr erfassten die Forscher unter anderem folgende klinische Zielgrößen: Bewegungsausmaß, Wadenumfang, Schmerzintensität, Funktion, Komplikationen, Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit und Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten. Die Gruppen unterschieden sich im Großen und Ganzen nicht voneinander. Ein Patient pro Gruppe hatte eine Re-Ruptur. Die frühfunktionelle Gruppe kehrte früher wieder an den Arbeitsplatz zurück als die Immobilisationsgruppe. Die Autoren schlussfolgern, dass frühfunktionelle Therapie nach minimalinvasiver Achillessehnennaht genauso sicher ist wie eine Immobilisation und in der Frühphase der Reha sogar von Vorteil ist.