Basketball gehört zu den situativen Sportarten und beinhaltet unter anderem schnelle Richtungswechsel und Sprünge. Die koordinativen Anforderungen sind hoch und die Spieler müssen ein hohes Maß an Wahrnehmungs- und Antizipationsfähigkeit aufweisen. Den Ball müssen die Sportler auch bei schnellem Tempo sicher führen und gleichzeitig den Gegner abwehren. Neben Verletzungen an der unteren Extremität leiden Basketballer nicht selten an Hüftproblemen. Dann ist eine aktive Rehabilitation wichtig, um den Sportler wieder zurück ins Spiel zu bringen.

In der Saison 2015 / 2016 wurden in den ersten beiden deutschen Basketball-Profiligen der Männer rund 520 Spieler in einem Club-Pflichtspiel eingesetzt. 67,2 Prozent aller eingesetzten Spieler verletzten sich in dieser Saison einmal. Im Durchschnitt erlitt jeder eingesetzte Basketballspieler 1,9 Verletzungen. Das Sprunggelenk ist mit deutlichem Abstand die am häufigsten verletzte Körperregion im Basketball, gefolgt von Verletzungen an Kniegelenk und Oberschenkel. Hüftverletzungen liegen mit einem Anteil von 3,7 Prozent aller erfassten Verletzungen auf Platz neun von 17 und somit im Mittelfeld (1). In der stärksten Liga der Welt, der National Basketball Association (NBA), wurden von 1988 bis 2012 insgesamt 2.852 Fälle einer Hüftverletzung gezählt; das entspricht einem Anteil von 14,6 Prozent aller erfassten Verletzungen (2).