Therapie
pt März 2022

Aktivierung und Bewegungsförderung für Kinder und Jugendliche mit Exergaming

Wie lassen sich Kinder und vor allem Jugendliche zu regelmäßiger Bewegung motivieren? Die intrinsische Bewegungsfreude von Kleinkindern nimmt mit zunehmendem Alter ab. Technologiebasierte Trainingsmöglichkeiten können mit Spaß punkten und durchaus eine messbare Belastung erreichen.

Ein Beitrag von Vivien Schoormann, Carina Stolte, Karoline Munsch und Axel Schäfer
Lesezeit: ca. 7 Minuten
Chinnapong/shutterstock.com

Aktuelle Ergebnisse zur körperlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen zeigen, dass sich diese im Alltag zu wenig bewegen und immer weniger Sport treiben (1). Nur 23 Prozent der Zehn- bis 13-Jährigen erreichen die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung pro Tag (1). Bewegungsmangel betrifft insbesondere Mädchen, die sich fast um die Hälfte weniger als Jungen bewegen (1). Diese Zahlen verdeutlichen, dass neue, altersgruppengerechte Formate der Bewegungsförderung gedacht werden müssen. Insbesondere digitale Bewegungsangebote wie Exergames für Kinder und Jugendliche können eine vielversprechende Alternative sein.

Exergaming bezeichnet das Spielen von Videospielen zur Förderung der körperlichen Aktivität (2). Dies umfasst alle Arten von Videospielen beziehungsweise Multimedia-Interaktionen, die vom Spielenden körperliche Bewegung verlangen (2). Die Kombination aus Videospielen und körperlicher Aktivität, die über eine sitzende Tätigkeit hinausgeht, soll gezielt die körperliche Fitness über wiederholte und strukturiert vorgegebene Bewegungsaufgaben aufrechterhalten oder verbessern. Das Spielen erfordert körperliche Anstrengung und schließt Kraft-, Gleichgewichts- und Beweglichkeitsübungen ein. Im Gesundheitskontext soll Exergaming zu langes Sitzen im Alltag vermeiden und Gesundheitsproblemen wie Übergewicht beziehungsweise Adipositas entgegenwirken (2).

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pt März 2022

Erschienen am 10. März 2022