Vor drei Wochen ist unsere Freiwilligengruppe in Lima angekommen! Samstags um fünf Uhr morgens Ortszeit, nach einem 15-stündigen Flug ab Frankfurt. Wir hatten ein dreitägiges Einstiegsseminar, bevor die Reise zu den einzelnen Projekten weiterging, in denen wir jeweils eigesetzt werden. Meine Mitfreiwillige und ich wurden von drei Müttern aus „unserem“ Projekt abgeholt und wir fuhren in die südlich gelegenen Pueblos jóvenes, wo wir im kommenden Jahr leben und arbeiten werden.

In den folgenden Wochen hatten wir Zeit, uns in der neuen Umgebung zurechtzufinden, das Projekt „Amancay“ kennenzulernen und die Familien, die dort betreut werden. Auf meinem Stundenplan stehen nun drei Workshops und Hausbesuche bei 18 „Niños especiales“, wie hier die Kinder mit Behinderung genannt werden. Meine Wahl fiel auf Kinder, die besonders stark beeinträchtigt sind und keine oder nur wenig Therapie erhalten.