Ein Beitrag von Esra Fehsenfeld

Es ist kaum zu glauben, doch inzwischen sind fünf Monate vergangen, seit ich in Peru angekommen bin, um als Freiwillige für den Verein „Amancay” zu arbeiten! Ich habe mir ein neues Leben aufgebaut, das kaum etwas mit dem Leben gemeinsam hat, das ich zuvor in Berlin führte.

Das Projekt und die Familien, die ich betreue, stehen in diesem „neuen Leben” ganz automatisch im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu Deutschland dauert meine Arbeitswoche in der Regel nicht 30 Stunden, sondern 50. Hinzu kommen Vor- und Nachbereitung der Therapien und Workshops, Telefonate, hin und wieder Treffen an den Wochenenden und natürlich das Schreiben dieser Artikel. Doch in Peru ist eine 40-Stunden-Woche eh keinem geläufig.