Durch meine Arbeit für den Verein „Amancay” habe ich einige Familien mit Kindern mit Behinderungen sehr persönlich kennengelernt. Sie erzählen mir häufig von ihren Schwierigkeiten im Alltag: die Kinder regelmäßig zur Therapie bringen, ausreichend Geld verdienen und dabei weitere Familienangehörige nicht vernachlässigen. Darüber, wie das Leben für Menschen mit Behinderungen in Peru ist, habe ich mich mit Rosa Conde unterhalten. Die Peruanerin ist Sozialarbeiterin und Mitbegründerin von „Amancay”. Seit 25 Jahren arbeitet sie in den Armenvierteln Limas.