Als einen Blick über den Tellerrand in ein faszinierendes Land und die Möglichkeit, Menschen vor Ort etwas mitzugeben – so erlebte unsere Autorin drei Wochen in Nepal. Die Welt ist groß. Physiotherapeuten können viel. Ein spannender Bericht über einen sehr kreativen Umgang mit unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten. Und schon ist die Welt ein bisschen besser geworden.

 

Die Ankunft

Kathmandu begrüßte mich mit einem Duft aus einer Mischung intensiver asiatischer Gewürze vermischt mit Abgasen und dem Geruch nach verbranntem Müll. Auf dem Weg zu meiner Unterkunft auf dem Motorroller einer Freundin kam der Geruch von Kühen hinzu, die ich inmitten der Straßen von Kathmandu entdeckte. Kühe gelten in Nepal als heilig und sind daher überall freilaufend zu finden.

Den Verkehr in Nepal nahm ich als eine Ansammlung vieler Roller, Motorräder, kleiner Autos und LKWs wahr, in der jeder Verkehrsteilnehmer fuhr, wie er es gerade für richtig hielt. Der erste Kulturschock war so gesichert.