Therapie
pt Februar 2021

Angewandte Neurodynamik in der Physiotherapie: Teil 2

Diagnostik mit neurodynamischen Tests

Um eine genaue Diagnose mithilfe von neurodynamischen Tests (NDT) stellen zu können, gibt es mehrere wichtige Schritte und Fragen, die gelöst werden müssen. Der erste Schritt besteht darin, die neurodynamische Antwort zu klassifizieren. In den nächsten Schritten muss entschieden werden, ob der Patient eine anormale oder eine normale Antwort auf den Reiz zeigt. Die letzte Frage ist, ob der Patient eine neurodynamische Behandlung benötigt oder nicht.

Ein Beitrag von Eike Hirschmann
Lesezeit: ca. 12 Minuten
Viora Weber

Diagnostische Wirksamkeit

Die Schlüsselfrage bei neurodynamischen Testansätzen ist nicht nur, ob ein neurodynamischer Test anormale Antworten aufweist, sondern auch, wann er normal ist und ob neurale Techniken in der Behandlung durchgeführt werden sollten oder nicht. Daher muss die Neurodynamik bekannte epidemiologische Prinzipien umfassen, einschließlich der Beantwortung von Fragen zur diagnostischen Wirksamkeit. Zum Beispiel, wie genau sind NDTs in der Diagnose? Um diese Frage zu beantworten, müssen vier Möglichkeiten in Betracht gezogen werden:

  1. richtig positiv: positiver Test, wenn die Funktionsstörung vorhanden ist, das heißt richtige Diagnose
  2. falsch positiv: positiver Test, wenn die Funktionsstörung nicht vorhanden ist, das heißt falsche Diagnose
  3. richtig negativ: negativer Test, wenn die Funktionsstörung nicht vorhanden ist, das heißt richtige Diagnose
  4. falsch negativ: negativer Test, wenn die Funktionsstörung vorhanden ist, das heißt falsche Diagnose

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pt Februar 2021

Erschienen am 10. Februar 2021