Forscher aus der Türkei führten eine nicht randomisierte kontrollierte Studie mit 54 Patienten durch, die mit einer rezidivierenden anterioren Schulterinstabilität bei Bankart-Läsion diagnostiziert wurden. Zudem erfolgte bei den Patienten eine arthroskopische Reparatur des Labrum-Kapsel-Komplexes. 33 Probanden (29 Männer, vier Frauen) im Alter von rund 30 Jahren wurden in die Heimübungsgruppe eingeteilt. 21 Studienteilnehmer (20 Männer, eine Frau) mit einem Durchschnittsalter von rund 30 Jahren wurden der Therapiegruppe des Krankenhauses zugewiesen. Einschlusskriterien waren das Vorhandensein einer traumatischen unilateralen rezidivierenden Schulterinstabilität nach anterior-inferior, ein Mindestalter von 16 Jahren, eine geschlossene Epiphysenfuge, eine Bankart-Läsion mit einem Knochendefekt von weniger als 20 Prozent und ein Nachuntersuchungszeitraum von mindestens einem Jahr. Exklusionskriterien waren eine Revisionsoperation, Patienten mit einem knöchernen Defekt am Glenoid von mehr als 20 Prozent, eine Hill-Sachs-Läsion, welche eine Remplissage (Auffüllung der Hill-Sachs-Delle) notwendig machte, eine posteriore oder multidirektionale Schulterinstabilität oder eine assoziierte Rotatorenmanschettenruptur. Präoperative und postoperative klinische Assessments wurden durchgeführt mit der Kurzversion des Disability of Arm, Shoulder and Hand (DASH) Score, dem Constant Score und dem Rowe Score, jeweils nach drei, sechs und zwölf Monaten.