Diese Frage untersuchten Forscher aus Australien im Rahmen einer Sekundäranalyse mit den Daten einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Studie, die in Schweden durchgeführt wurde. Daran beteiligt waren 165 Personen mit chronischen Beschwerden nach einem Schleudertrauma Grad zwei bis drei. Die Patienten wurden per Zufall einer von drei Gruppen zugeteilt. Die Effekte wurden mit dem Work Disability Index gemessen. Die spezifischen Übungen in Kombination mit einem verhaltenstherapeutischen Ansatz erwiesen sich in dieser Studie als am effektivsten. Jedoch spielten im Therapieverlauf auch viele andere Faktoren eine Rolle für die Arbeitsfähigkeit, zum Beispiel körperliche Anforderungen im Job, Einschränkungen, Depression und die finanzielle Situation.