[js] Dass bei kardiovaskulären Erkrankungen Frauen eine schlechtere Prognose haben als Männer, ist bekannt. Bei Osteoporose hingegen sind es die Männer, die schlechter versorgt werden.

Genauso wie bei Herzerkrankungen existieren auch bei der Osteoporose deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Bei Männern gibt es viel häufiger sekundäre Osteoporoseformen – etwa durch exzessiven Alkoholkonsum, eine systemische Glukokortikoidtherapie oder Hypogonadismus –, während bei Frauen die postmenopausale Form im Fokus steht. Die Mortalität von Männern mit Osteoporosefrakturen sei höher als die von Frauen, berichtet Prof. Susanne Kaser vom Universitätsklinikum Innsbruck.