Beim Stichwort „USA“ fällt einem sicher vieles ein – wir assoziieren damit zum Beispiel Burger, Hollywood oder Präsident Trump. Dass die Vereinigten Staaten sehr fortschrittlich im Bereich Physiotherapie sind, daran denkt man vermutlich nicht primär. In manchen Staaten gibt es bereits den Direktzugang und die Ausbildung ist auch darauf ausgelegt. Die Autorin hat ein Auslandssemester in Texas absolviert und berichtet im Beitrag von ihren Erfahrungen.

Auf nach Texas

Die USA gelten als eines der fortschrittlichsten Länder auf dem Gebiet der Physiotherapie. Aus diesem Grund entschied ich mich, dort ein Auslandssemester mit Praktikum zu absolvieren. Nach der Bewerbung verging ungefähr ein Jahr, bis ich mein Visum und damit die finale Zusage für diesen Aufenthalt erhielt. Am 4. Januar 2018 ging es endlich los. In San Antonio, Texas, wurde ich vom International Office der University of the Incarnate Word (UIW) herzlich empfangen.

Campusleben wie im Film

In der Orientierungswoche hatte ich ein paar Tage Zeit, um mich in meinem kleinen Zimmer und auf dem Campus einzuleben und Organisatorisches zu erledigen. Ganz wichtig: In den USA benötigt man ein Auto. Der Gang zur Autovermietung stand deshalb auch ganz oben auf der To-do-Liste. Der Campus ist wie ein kleines Dorf gestaltet, mit einer Bücherei, Wohnhäusern, einem Park, Restaurants, Cafés, Sportanlagen und einem großen Aufgebot an Sicherheitspersonal. Mehr als die Hälfte der ungefähr 11.000 Studenten leben hier in sogenannten „Dorms“.