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Russische Wissenschaftler verteilten Frauen nach der Entbindung zur Prävention einer Beckenbodendysfunktion zufällig auf zwei Gruppen: Gruppe 1 (n=40) führte Übungen mit einem speziellen Gerät für Übungen zur Stärkung der Damm-Muskulatur aus, Gruppe 2 (n=40) benutzte einen elektrisch gesteuerten Beckenbodentrainer. Die Teilnehmerinnen übten täglich für jeweils 20 Minuten, vier Wochen lang. Sie beantworteten zu Studienbeginn und -ende Fragen zur allgemeinen und sexuellen Dysfunktion (Pelvic Floor Disability Index, Female Sexual Function Index). In beiden Gruppen verbesserte sich die Symptomatik, wie Organvorfall, Harn- und Stuhlinkontinenz. Gruppe 2 verzeichnete darüber hinaus eine signifikante Verbesserung der sexuellen Dysfunktion.