Eine aktuelle amerikanische Studie hat mehrere Nachbehandlungsprotokolle zur Rehabilitation nach arthroskopisch versorgter Bankart-Läsion begutachtet und verglichen. Dabei zeigten sich von der Immobilisation bis hin zum sportspezifischen Training erhebliche Unterschiede zwischen den Protokollen. Dies kann sowohl bei Patienten als auch bei Therapeuten zu Verwirrung führen.

Die American Society of Shoulder and Elbow Therapists (ASSET) veröffentlichte im Jahr 2010 eine Leitlinie (1) zur Rehabilitation von arthroskopisch versorgten anterioren Kapsel-Labrum-Verletzungen. Unklar ist, inwiefern sich Therapeuten beziehungsweise Nachbehandlungsprotokolle daran orientieren. Ziel der neuen Studie aus den USA (2) ist es, herauszufinden, welche Unterschiede in den Nachbehandlungsprotokollen existieren. Dabei berücksichtigten die Autoren nur Protokolle, die vom Accreditation Council for Graduate Medical Education (ACGME) öffentlich zugänglich waren. Die Reha-Protokolle wurden in den folgenden sechs Kategorien verglichen: