Die Begriffe Big Data und künstliche Intelligenz sind in aller Munde. Die schöne neue digitale Welt ruft entweder große Begeisterung oder große Ängste hervor, zum Beispiel davor, dass digitale Anwendungen oder Technologien den Therapeuten „ersetzen“. Experten, die auf diesem Gebiet arbeiten und forschen, wissen längst, dass keine Software bisher Bereiche ersetzen kann und soll, in denen es um Empathie geht. Softwarelösungen können aber lästige Arbeiten wie Dateneingabe und -pflege abnehmen – das wäre doch ein Gewinn. Oder?

Gesprächspartner Dr. rer. pol. Armin Keivandarian

Armin Keivandarian

studierte Politikwissenschaften, Psychologie und Philosophie an der Universität Duisburg-Essen sowie Geoinformatik an der HS Anhalt. Von 2004 bis 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V. Er ist Sprecher des Beirats des Bochumer Instituts für Technologie. Seit 2017 ist er wissenschaftlicher Direktor des opta data Instituts für Forschung und Entwicklung im Gesundheitswesen e. V.