Einer groß angelegten Netzwerk-Meta-Analyse zufolge könnte das vor allem bei Menschen mit arterieller Hypertonie der Fall sein. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sehr häufig werden blutdrucksenkende Medikamente verschrieben, diese haben jedoch Nebenwirkungen und verursachen Kosten. Ein Training hat ebenfalls positive Effekte auf den Blutdruck und es stellt sich die Frage, ob es eine therapeutische Alternative darstellen könnte.

Forscher aus den USA nutzten zur Beantwortung dieser Frage die Daten von Studien aus publizierten Cochrane-Meta-Analysen zur Effektivität bekannter blutdrucksenkender Medikamente. Zudem suchten sie nach neuen (seit 2012 publizierten) randomisierten kontrollierten Studien zur Wirkung verschiedener Trainingsformen auf den systolischen Blutdruck: