Eine Achillestendinopathie beeinträchtigt sportlich aktive Menschen massiv und schränkt sie bei der Ausübung ihres Sports ein. Vor allem Ausdauerläuferinnen und -läufer sind betroffen und können ihrem Sport nicht mehr in gewohnter Weise nachgehen. Ein gezieltes Heimübungsprogramm kann hier Abhilfe schaffen.

Als Achillestendinopathie wird ein chronisch schmerzhafter Zustand der Achillessehne bezeichnet, der von einer Funktionseinschränkung begleitet wird und insbesondere bei sportlich aktiven Menschen mittleren Alters häufig auftritt (1). Eine erhöhte Inzidenz findet sich dabei besonders unter passionierten Ausdauerläuferinnen und -läufern (2), die ihrem Sport durch die beim Laufen sowie in Ruhe auftretenden Schmerzen nicht mehr in gewohnter Weise nachgehen können. Neben den häufig über Monate anhaltenden chronifizierenden Schmerzen führt die damit verbundene Lebensumstellung, wie zum Beispiel die Reduzierung sportlicher Aktivitäten, zu einem nicht unerheblichen Leidensdruck (3). In der Vergangenheit wurde der chronisch schmerzhafte Zustand der Achillessehne auch als Tendinose oder Tendinitis bezeichnet. Eine Achillestendinopathie ist jedoch keine ausschließlich entzündliche oder degenerative Erkrankung, weswegen heute der allgemeinere Begriff der Tendinopathie bevorzugt wird (1).