Dieser Frage gingen Forscher aus Kanada im Rahmen einer Meta-Analyse nach. Ziel war die Beurteilung der Effekte von kognitiver Verhaltenstherapie in Kombination mit Übungen sowie der Wirkungen von beiden Interventionen alleine.

Die Forscher recherchierten bis Juli 2017 in den bekannten wissenschaftlichen Datenbanken nach Studien und konnten 30 Publikationen in die Analyse einschließen. Die kognitive Verhaltenstherapie in Kombination mit Übungen hat einen positiven Effekt auf Depressionen, Angst und Fatigue – nicht jedoch auf die Schmerzsymptomatik. Die Kombinationstherapie war allerdings nicht effektiver als die jeweiligen Interventionen alleine. Zudem konnten die Forscher zeigen, dass die Dauer der Intervention im Zusammenhang mit den Effektgrößen für die Verbesserung von Depression und Angst steht: Je länger die Maßnahme dauerte, desto größer waren die Effekte.