Patienten mit chronischen Kreuzschmerzen müssen aktiv sein und Übungen machen – das ist bekannt. Unklar ist allerdings, ob ein spezifisches Training für die posteriore Muskelkette allgemeinen Übungen und Walking überlegen ist. Zur Beantwortung der Fragestellung führten Forscher aus Australien eine systematische Übersichtsarbeit durch. Das Team recherchierte bis August 2020 in bekannten wissenschaftlichen Datenbanken nach Studien zum Thema. 

Die Studienteilnehmer in den Primärstudien durften zwischen 16 und 70 Jahre alt sein und mussten seit mindestens zwölf Wochen an unspezifischen, chronischen Kreuzschmerzen unklarer Ätiologie leiden. Der Aktivitätsstatus war nicht von Bedeutung: Sowohl sportlich aktive Personen, als auch inaktive Teilnehmer waren erlaubt. Jegliche Art von Aquatherapie in den Primärstudien führte zum Ausschluss.