206 Erwachsene mit chronischem Kreuzschmerz wurden von australischen Wissenschaftlern im Rahmen einer Studie und nach dem Zufallsprinzip auf zwei Interventionsgruppen verteilt. Die eine Gruppe (n = 106) erhielt in Einzelbehandlung kognitive funktionelle Therapie (CFT) durch einen Physiotherapeuten, die andere (n = 100) führte gruppenbasierte Übungen durch und erhielt zusätzlich Edukation.

Die Länge der individuellen Intervention variierte entsprechend der klinischen Progression der Patienten und umfasste durchschnittlich fünf Einheiten. Die Gruppeninterventionen bestanden aus bis zu sechs Einheiten über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen und waren jeweils 75 Minuten lang. Primäre Zielgrößen waren die funktionelle Beeinträchtigung, gemessen mit dem Oswestry Disability Index (ODI) (von Null bis 100) und die Schmerzintensität (numerische Ratingskala) sechs und zwölf Monate nach Randomisierung. Sekundäre Zielgrößen waren unter anderem Angstvermeidung (Fear Avoidance Beliefs Questionnaire), Bewältigungsstrategien (Coping Strategies Questionnaire) und Stress (Depression, Anxiety und Stress Scale).