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Teilweise schon, so das Ergebnis dieser Studie aus Ontario. Die Wissenschaftler inkludierten 102 Erwachsene mit chronischen Schmerzen, die nicht krebsbedingt waren. Sie randomisierten diese in die Interventionsgruppe (ChrOnic pain self-ManagementMent support with pain science EducatioN and exerCisE – COMMENCE) oder in die Kontrollgruppe mit der üblichen Versorgung. Die Nachuntersuchungen erfolgten eine und zwölf Wochen später, zu diesem Zeitpunkt  standen noch 80 Patienten zur Verfügung. Klinische Zielgrößen waren unter anderem: Funktion, schmerzbedingte Beeinträchtigung, Schmerzen, Fatigue, Bewegungsangst, Katastrophisierung, Schmerzwissen (Neurophysiology of Pain Questionnaire), Zufriedenheit und weitere.

Die neue Intervention führte unter anderem zu größeren Verbesserungen hinsichtlich Funktion, Schmerzintensität, Katastrophisierung, Selbstwirksamkeit, Wissen, Zufriedenheit und wahrgenommener Veränderung (global rating of change) als die Standardversorgung. Andere Zielgrößen, wie zum Beispiel depressive Symptome, schmerzbedingte Beeinträchtigungen oder Fatigue unterschieden sich nicht nach COMMENCE und der üblichen Versorgung.

Quelle: Miller J, et al. 2020. ChrOnic pain self-ManagementMent support with pain science EducatioN and exerCisE (COMMENCE) for people with chronic pain and multiple comorbidities: a randomized controlled trial. Arch. Phys. Med. Rehabil. Jan 28. [Epub ahead of print]

Link zum Abstract:pt.rpv.media/ncbi32004517