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Wohl nicht, so das Ergebnis dieser Studie aus Madrid. Die Wissenschaftler randomisierten 50 Patienten mit chronischen unspezifischen Kreuzschmerzen entweder in die Experimentalgruppe mit Verhaltenstherapie plus Manueller Therapie oder in die Kontrollgruppe (nur Verhaltenstherapie). Alle Studienteilnehmer erhielten acht Therapieeinheiten, zwei pro Woche. Die Schmerzintensität und -häufigkeit wurde zu Anfang und während des ersten und dritten Monats nach Interventionsbeginn erfragt. Die Gruppen unterschieden sich nicht in den Nachuntersuchungen. Alle Patienten verbesserten sich signifikant in den klinischen Zielgrößen. Die Autoren schlussfolgern daher, dass bei chronischen unspezifischen Kreuzschmerzen eine zusätzlich zur Verhaltenstherapie durchgeführte Behandlung mit Manueller Therapie keinen größeren Nutzen hat als Verhaltenstherapie alleine.