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Offenbar ja, so das Ergebnis dieser systematischen Literaturübersichtsarbeit aus Madrid. Die Wissenschaftler interessierten sich dafür, ob kraniozervikale Flexionsübungen zur Aktivierung der tiefen zervikalen Muskeln effektiver sind als andere Interventionen, um Schmerzen und Einschränkung zu reduzieren. Sie recherchierten in der Literatur bis März 2018 und bewerteten das Verzerrungsrisiko mit dem Cochrane Risk of Bias Tool. Die Qualität der gefundenen Evidenz wurde mit den GRADE-Kriterien bewertet (Grading of Recommendations Assessment, Development and Evaluation). Zehn Studien wurden eingeschlossen. Die Ergebnisse der Meta-Analyse zeigten, dass Übungen zur Verbesserung der motorischen Kontrolle mit kraniozervikalen Flexionsübungen Schmerz und Einschränkung mehr reduzierten als andere Behandlungen.