Ein Forscherteam aus Australien und Kanada untersuchte in einer Studie, inwieweit eine belastungsinduzierte Hypoalgesie (EIH) bei Patienten mit chronischem Schleudertrauma vorliegt. Einschlusskriterien waren Nackenschmerzen mit einem Wert größer vier von maximal zehn Punkten innerhalb der letzten 24 Stunden, moderate Aktivitätseinschränkungen aufgrund von Schmerzen, ein traumatisches Ereignis (wie Autounfall, Bootsunfall oder Sturz) sowie eine Symptomdauer von mindestens drei Monaten und maximal zehn Jahren. Außerdem mussten die Patienten ein Schleudertrauma mit WAD-Grad II basierend auf derm Quebec Task Force Classification System haben. Grad I steht dabei für Nackenschmerzen ohne Beeinträchtigung, Grad III ist mit Nackenschmerzen und neurologischen Defiziten definiert und bei Grad IV liegt zusätzlich noch eine Fraktur oder Dislokation vor.