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Niederländische Wissenschaftler führten eine systematische Literaturrecherche bis Mai 2018 durch und inkludierten acht randomisierte kontrollierte Studien mit 656 Patienten mit Claudicatio intermittens. Als klinische Zielgröße interessierten sie sich für die körperliche Aktivität der Patienten. Interventionen waren entweder angeleitetes Training, Heimübungen, endovaskuläre revaskularisierende Operationen oder die konventionelle Versorgung (Kontrollgruppen). Sowohl die angeleitete Übungstherapie als auch die zu Hause durchgeführten Maßnahmen waren den Kontrollinterventionen überlegen. Dies zeigte sich in der höheren körperlichen Aktivität der Patienten (Schrittzahl pro Tag). Die Evidenz ist von mittlerer bis niedriger Qualität. Die revaskularisierende Operation hatte keinen signifikanten Vorteil im Vergleich zu den Kontrollinterventionen. Die Qualität der Evidenz ist allerdings gering, sodass die Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden müssen.