[mk] Alleine in Deutschland leben etwa 800.000 Patienten mit rheumatoider Arthritis. Aufgrund ihres systemischen Charakters gab es in der Forschung bereits seit einiger Zeit vermehrt Hinweise darauf, dass sich die Autoimmunerkrankung nicht nur auf Gelenke beschränkt. Der Verdacht bestand darin, dass sich die Entzündung auch auf andere Organe negativ auswirken kann. In der Folge sind auf diese Weise weitere Erkrankungen als Begleiterscheinungen möglich. Eine davon ist die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), an der circa zehn Prozent aller Personen ab 40 Jahren leiden. Am ehesten tritt COPD bei Risikogruppen wie Rauchern auf, doch fand ein kanadisches Team von Wissenschaftlern rund um Erstautorin Katherine Mcguire von der University of British Columbia nun heraus, dass Patienten mit rheumatoider Arthritis ein erhöhtes Risiko für COPD haben.