An dieser brasilianischen Studie nahmen 51 Patienten mit chronischer obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) teil, 41 Prozent waren Männer. Die Kontrollgruppe (n = 25) erhielt Massagen, machte dreimal wöchentlich über acht Wochen aerobe Übungen und Dehnungen und trainierte die für die Inspiration wichtige Muskulatur. Die Interventionsgruppe erhielt die gleichen Maßnahmen und führte zusätzlich noch Kräftigungsübungen für die obere Extremität durch. Zu den klinischen Zielgrößen gehörten die Leistungsfähigkeit im Sechs-Minuten-Gehtest (6MWT), Dyspnoe, die Kraft der Einatem- sowie peripheren Muskulatur und die Lebensqualität. Die Probanden der Interventionsgruppe verbesserten sich signifikant deutlicher in den Zielgrößen körperliche Leistungsfähigkeit, Muskelkraft und Lebensqualität. Daher empfehlen die Autoren die Integration von Kraftübungen für die obere Extremität in Therapieprogramme für Patienten mit COPD.