In dieser randomisierten Crossover-Studie durchliefen 19 Patienten mit Typ-2-Diabetes für je vier Tage randomisiert die folgenden Interventionen:

1) Sitzen: 14 Stunden Sitzen und 4.415 Schritte täglich; 2) Übungen: 4.823 Schritte täglich, 1,1 Sitzstunden wurden ersetzt durch Fahrradfahren; 3) weniger Sitzen: 17.502 Schritte täglich, 4,7 Stunden Sitzen wurden ersetzt durch Stehen und Gehen. Als Outcomes dienten der 24-Stunden-Glukosewert (iAUC) und die Insulinresistenz.

Die Glukosewerte waren vergleichbar zwischen den Interventionen „Übungen“ und „weniger Sitzen“. Hinsichtlich der Insulinresistenz war die Maßnahme „weniger Sitzen“ überlegen. Die Intervention „Sitzen“ schnitt am schlechtesten ab. Die Autoren schlussfolgern, dass das Unterbrechen des Sitzens durch Steh- und Gehphasen den Glukosespiegel vergleichbar senkt wie Übungen und die Insulinsensitivität von Typ-2-Diabetikern sogar stärker verbessert.