[mk] Eine tschechische Arbeitsgruppe wertete eine Studie zur Herzgesundheit (1) aus und kam zu folgendem Ergebnis: Haustierbesitzer im Allgemeinen und Hundehalter im Besonderen haben ein geringeres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Analyse fußt auf Daten von mehr als 2.000 Probanden. Zur Bewertung der Probandengesundheit verwendeten die Wissenschaftler eine Punkteskala, die unter anderem auf Faktoren der American Heart Association basiert: Relevante Parameter waren etwa körperliche Aktivität, Ernährungsweise, Body-Mass-Index, Raucherstatus und bestimmte Blutwerte.

Die Studie verglich Werte von Hundebesitzern mit denen anderer Tierbesitzer und mit Personen, die keine Haustiere besaßen. Studienautor Dr. Andrea Maugeri stellt fest, dass sich Haustierhalter mit größerer Wahrscheinlichkeit mehr bewegten, besser ernährten und einen besseren Blutzuckerspiegel hätten. Die positivsten Werte seien bei Hundebesitzern aufgetreten, unabhängig von Alter, Geschlecht und Bildungsstand.

Literatur

1. Maugeri A, et al. 2019. Dog ownership and cardiovascular health: results from the Kardiovize 2030 project. Mayo Clin. Proc. Innov. Qual. Outcomes 3, 3:268–275