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Brasilianische Wissenschaftler verteilten nach dem Zufallsprinzip 20 dialysepflichtige Patienten auf die Kontrollgruppe, die neben der Dialyse keine zusätzliche Intervention erhielt und 20 auf die Virtual Reality-Gruppe (VR). Die Interventionsgruppe führte über einen Zeitraum von zwölf Wochen während der Dialyse computerspielgestützte Ausdauer- und Kraftübungen durch. Klinische Zielgrößen waren die gesundheitsbezogene Lebensqualität (gemessen mit Kidney Disease und Quality-of-Life Short-Form), die Belastbarkeit (Gehgeschwindigkeit, Timed up and go Test, Duke Activity Status Index) und depressive Symptome (Center for Epidemiological Scale-Depression). Die VR-Übungsintervention hatte keinen Einfluss auf die Psyche der Patienten, verbesserte aber die körperliche Belastbarkeit und Teilbereiche der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.