Das Einwiederholungsmaximum hat sich über Jahrzehnte hinweg bewährt, um den aktuellen Kraftstatus zu erfassen, das Trainingsgewicht zu bestimmen und den Trainingsfortschritt zu evaluieren. Jedoch ist dieses Testverfahren nicht für jeden geeignet: Beispielsweise können sich Patienten in einer noch bestehenden Heilungsphase von Gewebe bei der Durchführung überlasten. Eine submaximale Testung ist in diesem Fall die bessere Wahl.

Testung des Einwiederholungsmaximums

Die Testung des Einwiederholungsmaximums (One-Repetition Maximum – 1RM) ist ein gängiges Verfahren, um die maximale konzentrische Kraftfähigkeit einer Person über ein festgelegtes Bewegungsausmaß zu bestimmen. Außerhalb von Labortests gilt sie hierfür als Goldstandard (1). Die 1RM-Testung kann mit verschiedenen Übungen durchgeführt werden – zum Beispiel Kniebeugen, Bankdrücken, Beinpresse, Beinstrecker oder Beinbeuger – und dient auch zur Bestimmung des Trainingsgewichtes sowie zur Evaluierung von Trainingsprogrammen. Verschiedene Studien haben die Sicherheit und Reliabilität dieser Krafttestung bei unterschiedlichen Personengruppen demonstriert, vom Kindesalter bis zu Senioren, bei Untrainierten und Trainierten (1–9).