Beim unspezifischen Rückenschmerz, aber auch bei Beschwerden von oberer und unterer Extremität spielt der Rumpf eine große Rolle. Die Rumpfstabilität bildet die Grundlage für kräftige, effiziente und sportartspezifische Bewegungen und mindert zugleich das Verletzungsrisiko im Sport. Deshalb sollte sie bei Athleten unbedingt überprüft werden. Aber auch bei Patienten ist die Testung im Verlauf der Rehabilitation sinnvoll.

Es gibt viele spannende Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Rumpfkraft und der sportlichen Leistungsfähigkeit aufzeigen (1). Entsprechend hat der Erhalt beziehungsweise der Wiederaufbau der Rumpfmuskulatur nach einer Verletzung in der Rehabilitation mit Sportlern einen sehr hohen Stellenwert und sollte elementarer Bestandteil jedes Rehabilitationsprozesses sein. Durch verschiedene Testverfahren kann die momentane Rumpfkraft erhoben und damit der Reha-Prozess objektiviert werden; dafür werden oft Testbatterien eingesetzt (2). Bei der Auswahl stellt sich allerdings die Frage, ob ein rein statisches Verfahren wie beispielsweise der Bunkie-Test die Anforderungen an die Rumpfmuskulatur eines Athleten ausreichend abdeckt oder ob (zusätzlich) sportartspezifischere Verfahren durchgeführt werden sollten.