Die Instabilität der ventralen Schulter tritt vor allem bei jungen Sportlern in Überkopfsportarten, wie Handball, Volleyball und Schwimmen, auf. Sie kann eine traumatische oder atraumatische Ursache haben. Diese Unterscheidung ist für die weitere Therapie von enormer Bedeutung, die konservativ oder operativ verlaufen kann.

Eine Instabilität der Schulter ist häufig. Die Anatomie des Gelenks, die für eine große Beweglichkeit sorgt, begünstigt die Problematik. Meist tritt sie bei jungen Menschen auf, vor allem dann, wenn sie in Überkopfsportarten aktiv sind (1). Die Entstehung der Schulterinstabilität kann traumatisch und nicht-traumatisch sein. Eine traumatische Schulterinstabilität ist häufig das Resultat einer „High-Impact-Verletzung“ beim Sport, bei der es zu einer anterioren Luxation und in der Folge zu einer anterioren Instabilität kommt (2). Dagegen tritt eine nicht-traumatische Schulterinstabilität in der Regel durch wiederholte Überkopfaktivitäten auf. Sie kann aber auch durch eine generelle Gelenkshypermobilität und/oder -laxität auftreten. Eine traumatische Entstehung führt meist zu einer anterioren Schulterinstabilität, eine nicht-traumatische zu einer multidirektionalen (3).