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52 Patienten (älter als 60 Jahre) nahmen an dieser randomisierten kontrollierten Studie aus Australien teil. Sie alle hatten eine konservativ versorgte distale Radiusfraktur und waren in einem Gipsverband immobilisiert. Während die Kontrollgruppe (n = 26) die übliche Therapie bekam (aktive Fingerbewegungen), machte die Interventionsgruppe (n = 26) Übungen zur Verbesserung der Handkraft.

Klinische Zielgrößen zwei, sechs und zwölf Wochen nach der Verletzung waren die Griffkraft beider Hände und die Funktion (Kurzversion des DASH – Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand). Die Interventionsgruppe hatte in den Nachuntersuchungen nach sechs und zwölf Wochen ihre Griffkraft signifikant erhöht. Im DASH gab es zwar auch bessere Ergebnisse, diese blieben aber unter dem Signifikanzniveau. Die Autoren empfehlen für ältere Patienten mit konservativ versorgter distaler Radiusfraktur während der Immobilisation Kräftigungsübungen.