[mk] Immer mehr Verkehrsteilnehmer sind auf den Straßen und Bürgersteigen unterwegs, neben E-Radfahrern seit neuestem auch E-Scooter-Fahrer. Durch den Elektroantrieb bewegen sich die Geräte oftmals mit ungewohnter Schnelligkeit. Hinzu kommt, dass sie geräuschlos unterwegs sind und von anderen oft nicht rechtzeitig wahrgenommen werden können. Dadurch nimmt das Risiko von Unfällen zu, gleichzeitig drohen neue Verletzungsmuster. Anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie im Oktober fordert eine Präventions-AG die frühzeitige Einbindung in die Verkehrsplanung. Auf diese Weise könnten Politik, Kommunen und Stadtplanung das Wissen über schwere Verletzungen, etwa aus dem TraumaRegister DGU, bei der zukünftigen Verkehrsführung und zur Erstellung entsprechender Algorithmen für die Unfallverhütung nutzen.