Politik
pt September 2021

„Einigkeit hat sich ausgezahlt“

Die wichtigsten Ergebnisse des Schiedsspruchs im Überblick

Um 14,09 Prozent werden unsere Honorare erhöht. In Worten: vierzehnkommanullneun Prozent. Klingt nicht so schlecht. Hätte schlimmer sein können. Aber auch besser. Die maßgeblichen Verbände haben einen Teilerfolg unter widrigen Umständen erzielt. Gratulation! Ab sofort gilt ein Bundesrahmenvertrag für alle Länder und alle gesetzlichen Krankenkassen. Er regelt viel und die Diskussionen über die Umsetzung sind intensiv.

Ein Beitrag von Jörg Stanko
Lesezeit: ca. 9 Minuten
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Bereits am nächsten Abend präsentierten die vier maßgeblichen Physiotherapieverbände (Physio-Deutschland, VPT, IFK und VDB) das Ergebnis des Schiedsspruchs vom 13. Juli 2021 und erste Informationen zum neuen Bundesrahmenvertrag per Facebook-Live-Stream.

Die Fakten kurz und knackig

Dieser Schiedsspruch setzt neue Preise und einiges mehr fest. Damit konnte der Bundesrahmenvertrag mit seinen Anlagen zu Vergütung, Leistungsbeschreibung, nötigen Angaben auf Heilmittelverordnungen (Ärzte und Zahnärzte), Fortbildung, Weiterbildung und Zulassungsvoraussetzungen am 1. August 2021 in Kraft treten. (1, 2)

„Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen konnten die Physiotherapieverbände einen sehr guten Abschluss erzielen – den höchsten bundesweiten Abschluss im Bereich der Physiotherapie!“, schreibt der IFK am 14. Juli auf seiner Website. Nach Verbandsangaben werden die Vergütungserhöhungen mit knapp einer Milliarde Euro in der Physiotherapiebranche zu Buche schlagen. „Ein Dank geht hier auch an die Politik, die durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) den Weg für Verhandlungen auf Bundesebene erst frei gemacht hat“, ergänzt der Verband. (1)

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pt September 2021

Erschienen am 10. September 2021