[js] Quecksilberamalgam in den Zähnen könnte Parkinson fördern. Nach Resultaten einer Analyse aus Taiwan ist das Erkrankungsrisiko bei Amalgamträgern um mehr als die Hälfte erhöht. Ein Typ-2-Diabetes scheint die Gefahr zu senken.

Die Studie stellte eine um fast 60 Prozent erhöhte Parkinson-Rate bei Trägern von Amalgamplomben fest. Die Untersuchung basierte auf dem nationalen Gesundheitsregister der Inselrepublik: Es erfasst Diagnosen und Therapien von praktisch allen Bewohnern, auch Amalgamfüllungen werden vermerkt. Ein Team um Dr. Yung-Chuang Hsu aus Taipeh untersuchte bei zufällig ausgewählten Personen über 55 Jahren mit Amalgamfüllungen im Zeitraum zwischen 2000 und 2008, wie häufig diese in der Folgezeit an Morbus Parkinson erkrankten. Diese Rate verglichen sie mit derjenigen von Versicherten im gleichen Alter und mit demselben Geschlecht, die niemals Amalgamfüllungen erhalten hatten.