Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Oktober 2021

Erkrankungen der Rotatorenmanschette: Wie wirksam sind progressive Übungen und hat die Injektion von Kortison einen zusätzlichen Effekt?

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Peter Porrini / shutterstock.com

Übungen und Kortisonspritzen kommen im Rahmen der Therapie von Beschwerden an der Rotatorenmanschette häufig zum Einsatz. Trotzdem ist die Effektivität dieser Maßnahmen noch nicht genügend abgesichert. Ein Forschungsteam aus Großbritannien ging daher in einer Multicenter-Studie an Menschen mit Erkrankungen der Rotatorenmanschette der Frage nach, wie effektiv ein progressives Übungsprogramm im Vergleich zu einem Einzeltermin mit Beratung in der Physiotherapie ist – dabei wurde auch untersucht, ob eine zusätzliche Kortisonspritze einen weiteren Nutzen bringt.

Das Forschungsteam rekrutierte geeignete Patienten aus insgesamt 20 verschiedenen UK-Gesundheitseinrichtungen. Für die Inklusion in die Untersuchung geeignet waren Erwachsene mit einer neu auftretenden Episode von Problemen mit der Rotatorenmanschette in den letzten sechs Monaten. Betroffene mit traumatisch bedingten Beschwerden (zum Beispiel Dislokation oder Fraktur), neurologischen Erkrankungen mit Auswirkungen auf die Schulter und anderen Schulterproblemen (zum Beispiel Arthritis, Frozen Shoulder oder Instabilität) wurden ausgeschlossen. Ebenfalls nicht für die Studie geeignet waren Personen, die im letzten halben Jahr bereits Kortisoninjektionen erhalten hatten oder auf eine Operation warteten.

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Erschienen am 12. Oktober 2021