Redaktioneller Beitrag
pt November 2016

Evidenz-Update zur Thorakolumbalfaszie – von der Anatomie zum spezifischen Training

Das Konzept "Fascial Fitness" versucht wissenschaftliche Erkenntnisse in Übungen zu verwandeln. Beim "Afrikanischen Bücken" werden die Strukturen der Thorakolumbalfaszie herzhaft gedehnt und es wird gefedert. Ist das jetzt retro oder neu? Auf jeden Fall sind die Erklärungen dazu frisch aus der Faszienforschung. Und die Autorin überzeugt durch ihre Vitalität.

Ein Beitrag von Divo Müller
Lesezeit: ca. 15 Minuten
siam.pukkato / shutterstock.com

Aus welcher Struktur kommt der Schmerz?„Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz!“ In diesem Zusammenhang bezieht sich das Wort „stark“ ausschließlich auf die spezifische Kräftigung der Rückenmuskeln. Fakt ist jedoch, dass in vielen Fällen weder eine Schädigung der knöchernen Strukturen oder Bandscheiben noch rein muskuläre Dysfunktionen eine ausreichende Erklärung für Rückenschmerzen darstellen.

80 Prozent der Rückenschmerzen gelten als unspezifisch, das heißt, die Schmerzursache ist unklar. Aktuelle Erkenntnisse aus der Faszienforschung geben ernstzunehmende Hinweise auf die Bedeutung der Rückenfaszie für die Entstehung, aber auch die Therapie von Rückenschmerzen. Manualtherapeuten, die myofasziale Techniken wie die der Rolfing-Methode oder des Fasziendistorsionsmodells nach Typaldos anwenden, wissen um die erfolgreiche Behandlung verklebter und verdickter Rückenfaszien.

Lesen Sie den vollen Artikel in

pt November 2016

Erschienen am 07. November 2016