Anscheinend nicht, wie die Ergebnisse dieser Studie mit 74 an Parkinson erkrankten Patienten (Stadium zwei bis drei) zeigen. Um die Auswirkungen auf die Mobilität und die klinischen Symptome zu untersuchen, randomisierten die Forscher die Teilnehmer in drei Gruppen: Jeweils 25 Personen waren in den Exergaming- und Ergometer-Gruppen (Exergaming: Kunstwort aus „exercise“ und „gaming“), 24 bildeten die Kontrollgruppe (Warteliste). Die ersten beiden Gruppen übten fünf Wochen lang fünfmal pro Woche bei 80 Prozent der altersabhängigen maximalen Herzfrequenz. Die primäre klinische Zielgröße war der Score in der Unified Parkinson’s Disease Rating Scale (UPDRS-II). Daneben wurden zahlreiche sekundäre Zielgrößen ermittelt, zum Beispiel Parkinson’s Disease Questionnaire-39, Beck Depression Inventory (BDI), Berg Balance Scale (BBS) und Sechs-Minuten-Gehtest. Am Studienende hatten sich alle Patienten signifikant in den meisten Assessments verbessert, ohne relevante Unterschiede zwischen den Gruppen.