Hintergrund

In der letzten Ausgabe der pt wurden die aktuellen Theorien zur Wirkungsweise und zum Ablauf der exzentrischen Kontraktion dargestellt (siehe Lesetipp). Dabei wurde auf die besondere Rolle des Titinfilaments im Aufbau des Muskelsarkomers hingewiesen und dessen Funktion erklärt. In diesem Beitrag geht es nun um den Praxisbezug und Nutzen des exzentrischen Trainings im Kraftaufbau, gerade bei minderbelastbaren Strukturen und bei bestehenden Inhibitionen der Muskelansteuerung im postoperativen Rehabilitationsverlauf. Hierzu beschränkt sich die Betrachtung primär auf den Kraft- und Volumenzuwachs nach Verletzung und Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (VKB).