Rund zwei Prozent der Menschen sind von einer Fibromyalgie betroffen. Die Ätiopathogenese ist bisher kaum verstanden, Sensibilisierungsprozesse im zentralen Nervensystem mit einer Dysbalance in Bezug auf hemmende und fazilitierende Einflüsse scheinen aber eine Rolle zu spielen – sowohl bei der Entstehung des Krankheitsbildes als auch bei der Chronifizierung. Patienten mit Fibromyalgie leiden unter generalisierten Schmerzen mit Allodynie und Hyperalgesie. Eine strukturelle Ursache für die Beschwerden gibt es nicht. Hinzu kommen weitere Symptome, unter anderem Fatigue, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen. Aufgrund der Komplexität der Beschwerden scheint ein Behandlungsprogramm mit verschiedenen Komponenten sinnvoll zu sein.