Vor einigen Jahren wurde im Auftrag des Weltfußballverbands FIFA für den Breitensport das Aufwärmprogramm „11+” entwickelt. Zahlreiche Studien haben mittlerweile gezeigt, dass seine regelmäßige Durchführung zu einer deutlichen Reduktion des Verletzungsrisikos führt.

Roland Rössler von der Universität Bern stellte im Rahmen seines Kurzvortrags eine hierauf basierende Variante für Kinder vor, die von einem internationalen Forscherteam entwickelt wurde und gegenüber der konventionellen Version auf einen hohen Aufforderungs- und Unterhaltungscharakter setzt. In ersten Untersuchungen (teils noch nicht publiziert) deuten sich geringfügige Steigerungen der motorischen Funktion sowie ein moderater verletzungsprotektiver Effekt an.