Bewegung ist gut. Das ist schon mal sicher. In fast jeder Lebensphase. Auch während der Schwangerschaft. Das „Wie“ ist entscheidend, und auf der Suche nach dieser Antwort kommen viele Fragen auf. Ab jetzt geht es nicht mehr um nur ein Wesen, sondern auch um das zweite, das langsam im Bauch heranwächst und mit jeden Atemzug der Mutter mitversorgt wird. Diese Verantwortung ist ein wunderbares Gefühl, bringt aber auch Verunsicherung mit sich.

Freude und Verunsicherung

Als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, bin ich in der siebten Woche. Die Vorfreude steigt sofort in mir hoch, kurz darauf denke ich zurück, was ich in diesen sieben Wochen gemacht habe. Ein paar Wettkämpfe, ein paar Gläser Wein, viel trainiert. Und schon mengt sich unter die Freude ein wenig Verunsicherung. Viele offene Fragen habe ich, denn schwanger zu sein bedeutet, dass alles anders ist, als es vorher war. Aus diesem gemischten Gefühl heraus habe ich schon während der Schwangerschaft begonnen, mich sehr intensiv mit allen Fragen rund um das Thema Bewegung zu beschäftigen. Einerseits, um selbst keine Fehler zu machen, andererseits, um mich fachlich aufzustellen und anderen dabei zu helfen, die Schwangerschaft mit der richtigen Dosis an Bewegung erleben zu können.