Da ist er nun, der neue Erdenbürger. Neun Monate lang hat die Mutter das Kind ausgetragen und schließlich natürlich oder per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Ein Wunderwerk der Natur, dieses Baby. All die Anpassungen, die der weibliche Körper während der Schwangerschaft vollzogen hat, müssen nun wieder zurückgebildet werden. Eine sensible Phase, denn jede Frau und jede Geburt sind anders. Dass Sport wichtig ist, steht außer Frage, doch das „Wie“ und das „Wann“ sind entscheidend.

Das neue Leben beginnt

Als die Fruchtblase drei Wochen zu früh geplatzt ist, kommen gemischte Gefühle in mir auf. Ich bin gespannt, was die nächsten Stunden auf mich zukommen wird, ein wenig traurig, dass die Schwangerschaft schon vorbei ist, und gleichzeitig auch froh, dass sie vorbei ist und wir nun bald unseren kleinen Sohn in den Arm nehmen dürfen. 20 Stunden warten, vier Stunden heftige Wehen, eine PDA (Periduralanästhesie), sieben Stunden warten und erneut drei Stunden Wehen liegen hinter mir, bis unser kleiner Frederik das Licht der Welt erblickt. Die Geburt war intensiv, dennoch habe ich die Strapazen nach wenigen Tagen schon fast wieder vergessen. Nach zwei Tagen geht es nach Hause, uns geht es beiden hervorragend. Sicherlich spüre ich die Folgen der Geburt, ich muss häufiger auf die Toilette und kann noch nicht schwer heben. Aber das ist völlig normal, immerhin hat sich das kleine Wesen mit 34 Zentimetern Kopfumfang durch meinen Unterleib den Weg ins Leben erkämpft. Zu Hause leben wir uns entspannt ein. Das Stillen klappt von Beginn an perfekt, ich hatte mich sehr darauf gefreut und genieße es jetzt total. Mein Wunsch ist es, bis mindestens zum sechsten Monat voll zu stillen.