Pädiatrie

In dieser Studie wurden Frühgeborene mit einem Gestationsalter unter 32 Wochen oder einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 Gramm entweder auf die Interventions- (IG) oder die Kontrollgruppe (KG) verteilt. Alle Neugeborenen erhielten die leitlinienorientierte Versorgung. Die IG erhielt zudem visuelle und auditive Stimulation, ein Training der oralen motorischen Funktion und Atemfunktion sowie Therapie nach den NDT-Konzept (Neurodevelopmental Treatment). Die Forscher verglichen folgende klinische Outcomes: Dauer der Sauerstoffzufuhr und Verweildauer des Magenkatheters, Auftreten von Frühgeborenen-Retinopathien (ROP) und neonataler nekrotisierender Enterocolitis (NEC), Silverman-Scores, Auftreten von bronchopulmonaler Dsyplasie (BPD) und intraventrikulären Blutungen, Tage im Krankenhaus und entwicklungsneurologische Parameter. Die Frühgeborenen der IG mussten über einen kürzeren Zeitraum mit Sauerstoff versorgt werden, hatten eine geringere Verweildauer des Magenkatheters und waren weniger Tage im Krankenhaus. Zudem traten weniger Fälle von ROP, BPD und NEC in der IG auf, die Silverman-Scores waren hier niedriger und die Werte im Hinblick auf die neurologische Entwicklung besser.