Management
pt Januar 2023

Führen ist nichts für Weicheier

Mit Tatkraft und Überzeugung voranschreiten

Die Welt ist aus den Fugen. Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und ihre Folgen haben unsere Grundfesten erschüttert. Was Jahrzehnte galt, ist hinfällig geworden. Jetzt braucht es Führungskunst, um im Sturm des Wandels Kurs zu halten. Das erfordert Mut – für Unternehmen wie auch für unsere Gesellschaft. Der Weg dahin ist nichts für Weicheier; die Dinge stehen auf Messers Schneide.

Ein Beitrag von Stefan Kerzel
Lesezeit: ca. 7 Minuten
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29 Jahre ist es her, dass Bundeskanzler Helmut Kohl Deutschland als „kollektiven Freizeitpark“ bezeichnete. 1997 forderte Bundespräsident Roman Herzog, dass „ein Ruck“ durch Deutschland gehen müsse. Anders sei Zukunftsfähigkeit nicht möglich. Geschehen ist seitdem nichts. In der Hängematte früherer Erfolge ließ es sich trefflich verweilen. „Reicht und geht doch“, zog sich als Mantra durch unser Land. In dieser Traumblase wurden elementare Entwicklungen verpennt. Jetzt stellen wir fest, dass sich die Welt weiterbewegt hat und anderswo auch kluge Menschen schaffen.

Mit Trägheit ins Abseits

Deutschland begegnet dem Wandel der Zeit mit Schockstarre. Vieles ändert sich, doch wir schauen nur zu. Wir erleben, wie sich unser Staat mit Ignoranz und Trägheit ins Abseits manövriert: Mautsystem, Berliner Flughafen, Bundeswehr, Stuttgart 21, Digitalisierung, Bürokratie, Energiewende und Grundsteuer – bekommen wir noch irgendwas auf die Kette? Fassungslos erleben Unternehmer, wie bürokratischer Schwachsinn und kreuzdämliche Politiker unser Land in Richtung Konjunktursabotage steuern. „Führen statt Verwalten“ muss das Motto der Zukunft sein.

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