Therapie: Titelbeitrag
pt Oktober 2021

Ganganalyse in der Neurorehabilitation

Gangstörungen beurteilen

Eine eingeschränkte Gehfähigkeit tritt bei vielen neurologischen Erkrankungen auf. In diesem Beitrag werden verschiedene Methoden zur Beurteilung der Gangstörungen vorgestellt. Es wird außerdem erklärt, welchen zusätzlichen diagnostischen und therapeutischen Wert die Datengewinnung aus der instrumentierten Ganganalyse haben kann.

Ein Beitrag von Cornelia Schlick
Lesezeit: ca. 8 Minuten
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Eine Vielzahl neurologischer Erkrankungen geht mit Einschränkungen der Gehfähigkeit einher. Bei hospitalisierten Patienten sind rund 60 Prozent von einer Gangstörung betroffen (1). Im Rahmen der Physiotherapie ist die Ganganalyse die zentrale Untersuchung, um einerseits behandelbare Defizite zu erkennen und spezifische Interventionen auszuwählen, und andererseits Erkrankungsverläufe zu messen und Therapieerfolge abzubilden.

Beobachtende Ganganalyse

Bei der beobachtenden Ganganalyse handelt es sich um eine visuelle Beurteilung des Gangbildes (2). Dafür wird die zu untersuchende Person gebeten, mehrmals über eine definierte, ausreichend lange Gangstrecke zu gehen. Dabei werden alle Qualitäten und Parameter des Gehens systematisch betrachtet und Abweichungen beziehungsweise Auffälligkeiten in standardisierter Form notiert. Es ist empfehlenswert, die Untersuchung per Video aufzuzeichnen, um das Gangbild zum Zwecke der leichteren Beurteilbarkeit in slow motion anschauen zu können.

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pt Oktober 2021

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Erschienen am 12. Oktober 2021