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In dieser Studie wurden 45 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 18 Jahren klinisch untersucht. Neben Tests für Gleichgewicht sowie vestibuläre und okuläre Funktion wurde auch die körperliche Fitness mit dem Kasch-Pulse-Recovery-Test (KPR) bestimmt: Hierbei steigen die Patienten drei Minuten lang auf einer Stufe auf und ab, danach wird der Puls gemessen. Auch ein weiterer abgestufter Belastungstest wurde eingesetzt, der sich an auftretenden Symptomen orientierte. Zu den Zielgrößen gehörten eine Verschlechterung der Symptome sowie die Aktivitätsbereitschaft. Es gab einen Zusammenhang zwischen der Aktivitätsbereitschaft beim abgestuften Belastungstest und dem KPR. Die Personen, die besser im Belastungstest und KPR abschnitten hatten auch signifikant häufiger eine normale vestibuläre und okuläre Funktion sowie eine unauffällige Gleichgewichtsfähigkeit. Die Autoren empfehlen die Anwendung des KPR, um herauszufinden, ob die Aufnahme körperlicher Aktivität eines Kindes oder Jugendlichen nach einer Gehirnerschütterung sicher ist.